Wieso grinst sie auf dem Beitragsbild wie ein Honigkuchenpferd und warum sieht der Artikel heute so ein wenig anders aus? Heute ist mein erster 12 von 12 – ich bin ganz schön aufgeregt! Wie immer, wenn ich in der Bloggosphäre etwas Neues ausprobiere. Da Worte bei 12 von 12 ja ohnehin keine große Rolle spielen, springe ich einfach mal ins Wasser und präsentiere dir meinen total langweiligen Alltag. (Dass ich jetzt nicht ganz ohne Worte auskomme, versteht sich von selbst, ja?)
Was 12 von 12 ist und wie es funktioniert, erfährst du hier.
- 5:30 Uhr:
Es ist zappenduster und ich versuche meine mindestens 1000 Wörter zu schreiben. Ideen sind da, aber – hach – lassen die sich schwer aufschreiben, wenn die Lider noch so sehr zusammen kleben. Ich lerne gerade meine beiden neuen Protagonisten kennen, als mir auffällt, dass ich mir für das neue Projekt noch gar keine Zielvorgaben gesetzt habe. Das holen wir schnell nach. Wir werden hier bestimmt 100000 Wörter veranschlagen können. Auf geht’s.
- 7:30 Uhr:
Frühstück und Klärung, wer zur Schule fährt, wer nicht und wenn ja wie. Fazit: Kind 1 ist krank und bleibt zu Hause, die Nachbarin fährt spontan ihre Kinder zur Schule und nimmt Kind 2 mit. Stellt sich jetzt nur noch die Frage, wie sie bei dem angekündigten Unwetter (Glatteis) nach Hause kommen. Wir bleiben gespannt. Es gibt Tofu-Rührei von gestern auf Brot und eine Minischüssel Haferflocken. Man kann ja sagen was man will, aber nach so einem Becher Kaffee sieht die Welt doch gleich ganz anders aus.
- 9 Uhr: Der versprochene Schnee von Freitag hat uns endlich gefunden. Vermutlich hast du schon jede Menge Schneecontent zu sehen bekommen in diesem Jahr. Tut mir leid, dass ich dich mit noch einem Foto belästige. Aber hier bei uns ist es wirklich eine kleine Sensation. Unsere kleine vergessene Region wird nur äußerst selten beschneit.
- 9:30 Uhr: Teezeit für die letzten ca. vierhundert Wörter für heute. Es folgen jetzt ein paar romantische, vorher hatten wir es düster bis abenteuerlich. Ich freue mich drauf!
- 10:00 Uhr: Man könnte, wenn man meinen vorgestrigen Artikel (du findest ihn hier) über meinen 10-K-Day gelesen hat, vermuten, ich sei aktuell etwas auf das Zählen von Wörtern fixiert … ertappt! Bin ich! Mit den 3587 von heute bin ich diesen Monat bei 28.118 und liege damit dicht an dem Mindestziel für diesen Monat. Und dabei ist er noch nicht mal halb rum! Yay!
- Es geht direkt im Anschluss an das Schreiben weiter mit der Illustration, die ich vorgestern, für oben erwähnten Artikel brauchte. Besser spät als nie. Die Skizze ist von Samstag. Nun kommt der Rest.
- 11:45 Uhr: Zeit für ein wenig Bewegung. Nur ich, die Fellnase und das tauende, knirschende Eis auf der Straße unter meinen Füßen. Das ist mal abenteuerlich! Wer braucht da noch Skier oder Geisterbahnen?
- 13:12 Uhr: Ich unterbreche die Arbeit an der Illustration für einen Zwischenstopp in der Küche. Sohn 2 ist eine Stunde früher aus der Schule zurück als erwartet. Man hat wegen der Wetteransage vorsorglich die Kinder früher nach Hause geschickt. Dank Schulbus hat er den Rückweg erfolgreich bestritten. Es gibt total einfallsreich Spaghetti.
- 14 Uhr: Im Anschluss an das Mittagessen erledigen ich und der Kleine unsere Leserunde. Der Kleine liest englisch und deutsch, darum zwei Bücher für ihn. Ich dagegen konnte mich nicht entscheiden. Also zwei Bücher für mich – „Verstand und Gefühl“ von Jane Austen und „Sternenglanz – die Insider“ von Nadine Most 🧡.
- 17:45 Uhr: Die Illustration ist fertig. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Es hat Luft nach oben. Aber mir gefällt es. Besonders das Einhorn.
18:45 Uhr: Wer hat noch seinen Tannenbaum stehen? Unserer feiert noch Weihnachten und Silvester. 🤭 Aber ich habe heute keine Zeit in abzuschmücken. Mir ist gerade noch etwas viel Wichtigeres beim Abendessen eingefallen …
20:22 Uhr: Meinen Mann hab ich geschafft, er liegt gerade geplättet auf dem Bett. Warum? Ich habe Sonntag zum wiederholten Male meinen Schreibtisch nach meiner Fantasy-Welt-Landkarte durchsucht. Ich habe sie in den vergangenen anderthalb Jahren immer wieder gesucht – immer dann, wenn ich eine neue Geschichte in diese Welt geschrieben habe oder eine Geschichte aus dieser Welt überarbeitet habe. Wie mich das gewurmt hat! Weil ich wusste, dass ich sie niemals weggeworfen hätte – denn es gibt ja nur diese Eine!
Wir haben sie schlussendlich in meinen Studienunterlagen wiedergefunden. Wer weiß, wie die da hingekommen ist. Und nun ist auch klar, warum ich sie anderthalb Jahre lang nicht finden konnte, weil etwa so lange meine Abschlussprüfung zurück liegt.
Dieser Fetzen Papier wird jetzt etliche Male fotokopiert und digitalisiert!
Und deshalb grinse ich auf dem Foto auch wie ein Honigkuchenpferd – was für eine Erleichterung. Denn ich brauche sie aktuell für die neue Geschichte. Ich freue mich!
Ende gut, alles gut. Das war mein 12 von 12. Ich hoffe es hat dir Spaß gemacht, mich einmal auf diese Weise durch den Tag zu begleiten. Bis zum nächsten Mal!














Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
Liebe Illa
Ich fand das war ein sehr unlangweiliger Tag :). Das mit dem 1000-Wort Ziel sollte ich mir von dir abkupfern. Leider zickt mein Schreibprogramm seit dem letzten Update. Und noch ne schöne Gemeinsamkeit: unser Baum ist auch noch da – passend zum Wetter 😉 …
Liebe Grüsse aus der Zentralschweiz,
Edith
Liebe Edith,
herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar. Oh je, so ein Update ist oftmals echt nicht ohne. Ich hoffe es läuft bald wieder bei dir. 🧡
Stimmt, zu dem Wetter passt so ein Weihnachtsbäumchen sehr gut.
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg für dein Schreibprojekt!
Liebe Grüße,
Illa