Monatsrueckblick Februar 26:

Der Februar hat sich ganz viel Mühe geblieben, mir Steine in den Weg zu legen, wo es nur ging – was den Monatsrückblick Februar 2026 zu einer einzigen großen Anstrengung werden ließ. Dabei war der Start ins Jahr so frisch und erholt gewesen. Aber es gab neben vielen unerfreulichen Dingen auch Entwicklungen. Das Ende des Monats gestaltete sich privat als sehr traurig. Ich warne dich vor, falls du im Moment Worte über Verlust und Trauer nicht vertragen kannst. Aber ich gehe in dieser Hinsicht nicht tief ins Detail.

Schreiben

Unter „Persönliche Ebene“ schildere ich dir, warum ich im Februar sehr unmotiviert war. Dieser Zustand hat sich sehr auf meine kreative Arbeit ausgewirkt. Dazu gesellte sich ein Problem in der Handlung des neuen Märchenprojektes. Mir fehlten etliche Namen, Beweggründe für die Charaktere und jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, fällt mir auch ein, dass die Protagonistin noch keine leidenschaftlichen Ziele hat. Außerdem habe ich mich in ein Academy-Setting hinein geschrieben, was ich eigentlich überhaupt nicht wollte.

Also habe ich die Charaktere erstmal in eine andere Richtung bewegt und mir anschließend im Rahmen meines Autorinnen-Alltags einen Tag Zeit genommen, mich in den Plot der Geschichte zu vertiefen. Näheres dazu kannst du in eben jenem Artikel nachlesen.

Social Media

Du hast nicht erwartet, dass ich aktiv werde oder? Nein? Ich auch nicht.

Meine Bücher im Allgemeinen

Das Schreiben kam zwar viel zu kurz, aber ich kann vermelden, dass ich das Lektorat endlich fertig habe. Leider habe ich in der letzten Februarwoche noch einmal Murks gebaut. Bevor ich es zurücksenden würde, wollte ich noch ein letztes Mal alle Kommentare durchgehen. Gedacht, getan. Natürlich sind hier und da noch ein paar Änderungen dazu gekommen, weil ich tatsächlich einige Kommentare übersehen hatte. Mit dieser Arbeit bin ich am 28.2. fertig geworden und war so froh, dass ich es noch im Februar geschafft habe! Also habe ich die E-mail an die Lektorin formuliert, wollte die Datei anhängen und sehe, dass sie einen anderen Namen hat.

Da fiel mir wieder ein, dass ich vor einigen Wochen etwas in Word austesten wollte. Um sicher zu gehen, dass ich dabei nicht versehentlich das halbfertige Lektorat zerschieße, habe ich eine Kopie der Datei angelegt. Bis letzte Woche Montag, war das kein Problem. Die ganze Zeit habe ich trotzdem im Original weitergearbeitet. Aber dann, als ich die Kommentare durchgehen wollte, habe ich irgendwie die Kopie erwischt. (Ich weiß nicht, ob du dir vorstellen kannst, wie sehr ich mir gerade wünsche, ich hätte diese Datei direkt nach meinem Test wieder gelöscht…)

Aber Word hat auch für so etwas eine Funktion, stellte mein Mann fest, während er meinen Nervenzusammenbruch abzuwenden versuchte. Man kann zwei Dateien miteinander vergleichen und aus ihnen eine Dritte erstellen. Zwar musste ich so jede Seite durchgehen, aber das Arbeiten auf diese Weise ging recht zügig voran. Damit bin ich gestern Abend fertig geworden.

Um auf Nummer sicher zu gehen, dass jetzt alles so ist, wie es sein sollte, muss ich den Text nun noch einmal lesen. Das wird jetzt ein bis zwei Tage dauern. Dann wird das Lektorat hoffentlich diese Woche irgendwann zurückgehen.

Ich berichte im nächsten Rückblick.

Sobald das Ding endlich weg ist, werde ich hoffentlich in der Zwischenzeit die Newslettergeschichte überarbeiten und ein paar Wörter in das neue Märchenprojekt bekommen.

Illustrieren

Aufgrund dieses Koffeinentzuges hinke ich ein wenig hinterher. Das war schon im Vormonat so. Ich habe noch den Auftrag aus der Familie für mehrere Geburtstagskarten, deren Motive ich eigentlich gleichzeitig auch für den Blog nutzen wollte, aber ich komme gerade nur schwer ans Grafiktablett. Trotzdem sind drei Illustrationen entstanden.

Blog und Newsletter

Meinen Newsletter habe ich in der vorletzten Februarwoche angelegt und aufgrund all der Dinge, die unter „Persönliche Ebene“ nachzulesen sind, nicht fertig gemacht. Es drängt sich die Vermutung auf, dass auch hier ein Vorrat an Dateien vielleicht sinnvoll wäre. Ich werde den Gedanken mal mitnehmen.

In diesem Monat habe ich zum zweiten Mal sechs Artikel veröffentlicht. Ich weiß nicht genau warum, aber seit Dezember sind bei mir die Dämme irgendwie gebrochen. Ich glaube, das liegt einerseits daran, dass ich diesen Berg an vorbereiteten Beiträgen habe, auf die ich notfalls immer zurückgreifen kann. Auf der anderen Seite kommen mir sehr viele eigene Ideen, die ich spontan umsetzen möchte oder ich schreibe Titel aus Verzweiflung (so wie „Wie schaffe ich es, mich an Tagen zu motivieren, an denen ich keine Motivation habe“ – die Idee dazu habe ich von einer Coworkerin).

Dazu kommen noch die wöchentlichen Ideen aus VIB, die ich auch oft sehr interessant finde. Dadurch habe ich im Moment keinen richtigen Rhythmus mehr. Ich schreibe, was mir interessant genug erscheint, plane meine strategischen Artikel dazwischen und achte darauf, dass jede Woche mindestens ein neuer Artikel erscheint. Das hat zur Folge, dass es oft nicht mehr bei einem pro Woche bleibt und sehr oft schiebe ich die Ideen auf meinem Redaktionsplan hin und her. Einerseits mag ich es ja nicht ständig Dinge zu ändern. Aber am Ende des Tages zählt, dass es weiter geht.

  1. Schon im Januar wollte ich einen Artikel über das Thema Illustrieren schreiben, habe es jedoch nicht mehr geschafft, ihn fertig zu bekommen. Am Ende wusste ich auch nicht genau, wo ich ihn unterbringen sollte. Diesen Monat habe ich ihn abgeschlossen und einfach hochgeladen. Er hat noch keine Kategorie und liegt aktuell noch versteckt in der Website. Ich werde mich darum kümmern, ihn zeitnah sichtbar zu machen. Unter unten genanntem Link kannst du ihn finden.

Es sind sechs Artikel erschienen:

  1. Monatsrückblick Januar 26: Rasender Januar
  2. 12 von 12 im Februar 2026
  3. Wie schaffe ich es, mich an Tagen zu motivieren, an denen ich keine Motivation habe?
  4. Autorinnenalltag: Edition Plotten
  5. Meine Blogstatistiken und Blog-Lektionen aus 2025
  6. Mein Weg in die Illustration

Persönliche Ebene

Der Kaffee-Entzug aus dem Januar hätte im Februar erledigt sein können. Aber ich habe mich, aufgrund meiner Erfahrungswerte, die mir in der Vergangenheit bei einem abrupten Verzicht auf Kaffee nervige Kopfschmerzen beschert haben, mit grünem Tee über Wasser gehalten. Das hat zwar die heftigsten Nebenwirkungen verhindert, aber die Koffeinentwöhnung nur weiter nach hinten verschoben. Schlussendlich hat mir der grüne Tee Sodbrennen verursacht und ich habe also auch auf ihn verzichtet. Also bin ich jetzt erst seit zweieinhalb Wochen ganz ohne Koffein und habe meinen Entzug damit in die Länge gezogen. Ich war sehr antriebslos und ich konnte ständig schlafen. Also wirklich permanent. Das betone ich so stark, weil ich das von mir nicht kenne. Schlafen geht bei mir nur nachts und ich brauche lange ehe ich überhaupt einschlafe. Aber in der Phase des Entzugs ging es immer.

Inzwischen hat sich alles normalisiert und ich schlafe nur noch nachts. Aber ich muss trotzdem bemerken, dass ich nachmittags sehr antriebslos bin. Meist arbeite ich zwischen sechzehn und achtzehn noch mal für ein bis zwei Stunden, aber aktuell schaffe ich es nur selten.

Ich hatte mir Hoffnungen gemacht, alsbald zu meinem normalen Alltag und Antrieb zurückzukehren. Doch dann verschlechterte sich der Gesundheitszustand meiner Hündin ganz plötzlich. Ich möchte nicht auf die Details eingehen. Es sei nur so viel gesagt, dass wir schon lange mit ihrem gesundheitlichen Zustand beschäftigt waren und unsere Tierärztin in den vergangenen Monaten besser kennen gelernt haben, als wir eigentlich wollten.

Am Ende gingen wir den letzten Schritt, um ihr Erleichterung zu verschaffen. Sie ist nun nicht mehr da und das tut unheimlich weh.

Ausblick März

Ich möchte mir gerade nichts vornehmen. Zwar hegt ein kleiner Teil von mir den Wunsch, dass der Verlust meiner Hündin auch irgendetwas Gutes bewirkt, dass sie sozusagen nicht umsonst gegangen ist. Aber an solche Dinge möchte der Rest von mir gerade nicht denken. Es ist eine Leere entstanden, die nicht da sein sollte und die sich nicht füllen lässt. Ich arbeite an meinen Dingen, wenn ich kann. Und wenn ich nicht kann, dann ist es eben so.

Illa

Ich bin Autorin für Romance und Romantasy, Illustratorin und bekennendes Landei!

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