Monatsrueckblick März 2026

… wenn leise und von selbst Fundamente entstehen.

Monatsrueckblick März 2026: Nach dem kräftezehrenden Februar zeigte sich der März als Monat der befriedigenden Entwicklungen. Es ging auf so ziemlich allen Ebenen kraftvoll voran. Ein wenig so, als würden wir dem Februar zeigen wollen: Da sieh, so macht man es. Dieser Monatsrueckblick zeigt Fundamente, die sich leise und unerwartet gebildet haben.

Schreiben

Ende März jährte sich meine ursprüngliche Teilnahme in der Morgen-Schreibgruppe, die mich damals so weit gebracht hatte, dass ich mehrere Rohfassungen hintereinanderweg beendete. (Welche jedoch noch massiv überarbeitungsbedürftig sind.) Vielleicht war es der Jahrestag dieses Termins, die mir die Kraft gegeben hatte, auf jeden Fall klappte es dann plötzlich wieder: Ich stand morgens auf und schrieb. 33706 Wörter sind im Februar zusammen gekommen. Ganz unspektakulär. Sie wollten einfach raus.

Ich habe dieses Geschenk angenommen und bin über die Hälfte aller Tage dieses Monats früh am Schreibtisch gewesen.

Im Umkehrschluss schleicht sich bei diesen Worten gleich die Vermutung ein, dass eine wunderbare Geschichte entstanden ist. Nein, soweit ist sie noch nicht. Obwohl ich schon mehrmals den Plot überarbeitet und vielen Charakteren mehr Tiefe gegeben habe, fehlt es der Protagonistin noch an Feinschliff. Momentan gibt es noch kein aussagekräftiges Warum, dass ihre Handlungen hinreichend erklären würde. Es fehlt hier also noch an Arbeit. Momentan fühlt sich diese Rohfassung wie ein Mammutprojekt an. Nach jedem Schreibmorgen scheinen alle Handlungsbögen sich weiter auf unbestimmte Zukunft entwickelt zu haben und die Vermutung drängt sich auf, dass ich zuerst die Charaktertiefe der Protagonistin ausbauen muss, damit ich nicht endlos weiter in alle Richtungen denke.

Auch die Antagonisten, also der Antagonist und seine Handlanger brauchen noch einen grobe Richtung. Es geht also voran.

Social Media

Wahrscheinlich werden dich meine folgenden Worte gepflegt aus den Socken hauen, aber die Dinge sind, wie sie sind: Ich befinde mich in der vierten Woche konsequenten und konsistenten Postens auf Instagram und Facebook. Ich habe achtzehn Beiträge auf Instagram gepostet. Anfangs habe ich nicht alle zu Facebook weitergeleitet, aber inzwischen mache ich das.

Verdau das erstmal dann machen wir weiter.

Fertig? Gut, dann los: Nach zwei Wochen habe ich auch noch einen Rhythmus für Mastodon und Threads aufgebaut.

Ja, es ist viel, ich weiß, aber wir müssen durchatmen und der Dinge harren, die da kommen, meine Ausführungen sind nämlich noch nicht beendet: Kurz nachdem ich auf Mastodon und Threads aktiv wurde, ziemlich genau am 17. März, startete ich mein tägliches Coworking auf Twitch wieder.

Puh.

Es fällt mir tatsächlich selber noch ein wenig schwer, es zu glauben. Dies war eine Entwicklung, die einen langen Vorlauf brauchte. Erst nachdem ich genügend Vorlagen zur Gestaltung einfacher Posts, einen Kalender mit Beitragsideen und genügend Mut zusammen hatte, habe ich den ersten ernsthaften Post gewagt.

Inhaltlich konzentriere ich mich auf eine Mischung aus Lese-Updates über meine SUBs und Wunschlisten, Schreib-Updates, kleine Einblicke in meine persönlichen Vorlieben und meine Blogartikel. Zwischendurch, wenn mir die Ideen ausgehen, poste ich immer mal wieder einen Vorschlag aus dem Kalender. Doch meist gibt es genügend Bewegungen, über die ich berichten kann.

Die Statistik-Zahlen auf den einzelnen Plattformen befinden sich aktuell noch im niedrigen zweistelligen Bereich. Spürbar sind sie dennoch – eher sanft und unaufdringlich. Aber sie sind da.

Meine Bücher im Allgemeinen

Buch 3 liegt bei der Lektorin. Ich meine, am Rande mitbekommen zu haben, dass sie die Arbeit daran zum Ende des Monats aufgenommen hat. Wir warten geduldig ab.

Die Newsletter Geschichte habe ich im März einer ernsthaften Überarbeitung unterzogen. Über das zweite Märzwochenende hinweg habe ich es im Rahmen meines Autorinnen-Alltags vollständig überarbeitet. Es war einfach, diese 20k Wörter zu überarbeiten. Die Geschichte war kurz genug, sie zweimal an einem Stück durchzugehen. Da waren die Gedanken aus dem ersten Durchgang noch frisch und konnten in der zweiten Runde gleich sinnvoll eingearbeitet werden. Ein sehr befriedigendes Erlebnis.

Illustrieren

Hier war ich ein wenig aktiver, aber auch nicht aktiv genug würde ich meinen. Was mich wieder einige Tage aus der Bahn geworfen hat, war die Überlegung, die Adobe-Suite gegen Affinity, das kostenlose Grafikprogramm von Canva, einzutauschen. Aus diesem Grund habe ich in der zweiten Februarwoche hauptsächlich mit Affinity gearbeitet.

Es ist mein einziger Illustrationsversuch in Affinity bisher. Die Aloe ist gar nicht so schlecht geworden. Aber der Workflow hat mich platt gemacht, darum ist die Illustration bisher nicht fertig geworden. Vielleicht nehme ich mir die Zeit nochmal.

Anfangs lief der Workflow ganz gut, aber dann habe ich mich zunehmend eingeschränkt gefühlt. Mir fehlt die Erfahrung in Affinity. Gleichzeitig habe ich in Photoshop so viel zu erledigen, dass mich die Arbeit mit Affinity anfing, auszubremsen. Also habe ich erstmal beschlossen, mit Photoshop weiterzuarbeiten. Trotzdem ist eine fast fertige Illustration in Affinity entstanden. Außerdem fand ich Zeit für vier weitere Illustrationen.

Aus der Not heraus habe ich zwei weitere Male mit einer Druckerei gearbeitet. Mein Drucker ist der Meinung, er verfüge über keine schwarze Farbe mehr, obwohl sie mehr als halbvoll war. Auch eine neue Druckerpatrone behob das Problem nicht. Da ich jedoch immer noch diese Absprache mit meinem Vater habe und er neue Geburtstagskarten brauchte, bestellte ich kurzerhand je 25 Abzüge von dem Frosch und dem Eichhörnchen. Es ist schön, die Drucke in der Hand zu halten. Sie fühlen sich gut an und die Umsetzung des Frosches ist einfach nur großartig. Bei dem Eichhörnchen ist irgendwas mit der Farbe passiert. Digital sieht es etwas anders aus. Aber die Botschaft, das Gefühl, hinter der Illustration kommt trotzdem rüber. Leider habe ich versehentlich beide Illus ohne meine Signatur hochgeladen. Das kommt auf die Checkliste für später.

Es ist immer wieder ein unglaublich schönes Gefühl meine eigenen Illustrationen als Prints in den Händen zu halten. 🧡

Es sind folgende Illustrationen entstanden:

Weil es sich aufdrängte und am meisten Sinn ergab, habe ich die Kategorie Illustrationen erschaffen. Hier sammle ich mein wachsendes Portfolio und meine bisher veröffentlichten Beiträge über Illustrationen. Es hat sich richtig angefühlt, diesen Schritt zu gehen. Meine Illustrationen sind der bunte, lebhafte Teil meiner Website. Ich hatte das Gefühl, sie brauchten einen Platz und ich bin mit der Entscheidung sehr zufrieden.

Blog und Newsletter

Im März holte ich den Versand des Februar Newsletters nach.

Manchmal erreichen wir Dinge, ohne sie uns als Ziel zu setzen: Acht Artikel in einem Monat zu veröffentlichen war kein erklärtes Achievement von mir. Trotzdem habe ich es im März getan.

Der Grund: Wegen der unerfreulichen letzten Tage des Februars rutschte die Veröffentlichung eines Blogartikels auf den 1. März. Eigentlich hätte es der siebte Artikel des alten Monats werden sollen. Nun ist es der Erste im März gewesen. Außerdem hatte ich geplant, an der Blogparade „Ich schreibe Weil“ von Stephanie von dem Blog kleiner Komet teilzunehmen, war mir jedoch nicht sicher, ob ich es schaffen würde, den Artikel fertig zu bekommen. Also konzentrierte ich mich hauptsächlich auf die drei geplanten Artikel: „Was ist Dark Romance“, „Über die Tiefe von Büchern“ und „Kleine illustrierte Rückzugsorte“, von denen zwei schon über die Hälfte geschrieben waren, bevor der März begann und der Dritte aus meinem Vorrat an Blogartikeln stammte, die ich im letzten Quartal 2025 für Notlagen vorproduziert hatte. Am Ende fand sich doch die Zeit für die Blogparade und 12 von 12, sowie mein Autorinnenalltag, sind reine Dokumentationen, die sich leicht nebenher erstellen lassen. Tja, so kam ich spontan auf acht Artikel, statt fünf oder sechs.

Ich bin zufrieden mit der Zahl an Artikeln, auch mit den Inhalten. Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass ich meinen Autorinnenalltag zum dritten Mal durchgezogen habe und auch ein zweiter Illustrationsartikel fertig geworden ist.

Diese acht Artikel sind erschienen:

  1. 9 Dinge, die ich 2026 nicht mehr tun werde
  2. Monatsrückblick Februar 26
  3. Was ist Dark Romance?
  4. 12 von 12 im März 2026
  5. Autorinnenalltag: Edition Überarbeiten
  6. Über die Tiefe von Büchern- und dürfen wir darüber urteilen?
  7. Blogparade (Ich schreibe weil): Warum schreibe ich Bücher?
  8. Kleine illustrierte Rückzugsorte: Eine Reise durch meine Motive

Am letzten März-Wochenende entstand ganz spontan die Idee zu meinem ersten Newsletter-Freebie. Gleichzeitig fand ich für mich eine stimmige Vision für den Newsletter. Er hat den gefühlvollen Namen „Cozy Letters“ erhalten, der wunderbar zu der Atmosphäre meiner Bücher und meiner Illustrationen passt. Als kleine Aufmerksamkeit für die Eintragung in der Liste enthält die Willkommensmail ein kleines Frühlingsbundle bestehend aus meiner Buchnerdhäsin in zwei Formaten zur persönlichen Nutzung. Alle vier Monate werde ich das Motiv des Bundles austauschen und langfristig wird es nicht nur die Illustration, sondern auch meine Newsletter-Geschichte geben. Nun wo Stimme und Name des Newsletters feststehen und auch die gemütlichen Goodies festgelegt sind, ist es einfacher, den Rhythmus und Inhalt für die gemütlichen Briefe zu finden. Die beiden „Cozy Letters“ für April stehen bereits in der Rohfassung.

Mein Frühlingsbuchnerdin 🧡

Persönliche Ebene

Die Stille, die meine Hündin in unserem Haus zurückgelassen hatte, war anfangs nicht einfach zu ertragen. Ich begann sie mit leisen Pausen und lesen zu füllen. Nach den intensiven letzten Tagen ihres Lebens war ich ausgelaugt, körperlich und geistig völlig erschöpft und kann immer noch nur schwer begreifen, wie am Ende alles hatte so schnell gehen können.

Die Ruhe hat mir gutgetan. Das einfach Da-Sein hat mich mit Kraft gefüllt und wie immer nach ruhigen Phasen rutscht ganz allmählich die bekannte Produktivität wieder zurück in den Vordergrund.

Die erste gute Nachricht: Ich kann Kaffee wieder trinken. Ohne Zucker, mit ungesüßtem Mandeldrink, statt des gesüßten Sojadrinks, dann ist alles wunderbar. Aber nur einen am Tag. Den zelebriere ich.

Die zweite gute Nachricht: Ich halte in Bezug auf mein kleines Business alle Fäden in der Hand. Endlich.

Gartenarbeit, Familien-To-Dos und gemütliche Zeiten

Diese innere Befriedung ist ein wunderbarer Treibstoff. Natürlich legt er sich auch auf die privaten Bereiche. Meine Tage waren nicht nur gefüllt mit Blogartikeln, Frühschreiben und Illustrationssitzungen am Schreibtisch. Im Garten konnte ich mehrere Quadratmeter Gemüsebeet vorbereiten, es wurden Bäume beschnitten, Kompost untergehoben. Es gab Familienausflüge, meist nur in entlegenere Supermärkte, aber die Familie war durch die letzten Ereignisse noch weiter zusammengewachsen. Das Bedürfnis nach Nähe leitet uns immer noch.

Viele größere Brocken auf der privaten Familien-To-Do-Liste konnten erledigt werden. Wir haben aufgeatmet. Der Gesundheitszustand der Hündin hatte uns hier und da doch in den letzten Monaten ziemlich ausgebremst. Gehört vermutlich zu den Dingen, die erst hinterher auffallen.

Zum Ende des Monats sind noch zwei Cozy Games auf meinem Computer eingezogen: Tiny Glade und Palia. Es war eine angenehme und entspannende Zeit, die ich in die Spiele gesteckt habe. Zwar kurz, aber sehr beruhigend. Vor allem: Es war ein benötigtes Gefühl von Tapetenwechsel.

… und dann noch ein humpelnder Kater …

Da muss erstmal das verletzte Bein ordentlich gepflegt werden.

Und nachdem wir noch Ende des Vormonats gehofft hatten, unsere Tierärztin nun lange nicht mehr zu sehen, humpelte einer unserer Kater plötzlich am letzten Tag des März. Kurz darauf entwickelte er Fieber und so suchten wir nun also wieder diese Praxis auf, von der wir uns eigentlich erstmal fernhalten wollten, damit die Erinnerungen ruhen konnten. Der Kleine, ein Freigänger, war wohl auf einem seiner nächtlichen Streifzüge mit einem anderen Besucher unseres Grundstücks aneinandergeraten. Er hat eine Rasur seines Beines erhalten, die ihm nun Pudelvibes geben und die Bissverletzungen deutlich zeigen. Wir wurden mit der Aufgabe gesegnet, dem Kater eine Antibiotikum-Kur über Tabletten zu verabreichen. Einem Kater, der sich nicht mit Essen bestechen lässt und nur Trockenfutter mag.

Abenteuer rufen doch an jedem Ort und an jedem Tag, nicht wahr?

Ausblick April

Für diesen Monat erwarte ich das Lektorat von Buch 3 zurück. Ich bin gespannt, wie viel Arbeit die zweite Runde des Lektorats aufwerfen wird. Zwar geht es vorrangig um Stil und Ausdruck, theoretisch betrachtet. Doch es gab meinerseits noch einige inhaltliche Anmerkungen. Eine dritte Runde ist möglich, ob wir sie in Anspruch nehmen werden, bleibt abzuwarten. Sobald das Lektorat zurück ist, können wir uns Gedanken über das Lektorat zur Newsletter-Geschichte machen.

Ob ich die Zahl an Blogartikeln weiter so hochhalten werde, bleibt fraglich. Allerdings hat der April viereinhalb Wochen. Möglich wäre es also vielleicht.

Den aktuellen Illustrationsaufwand möchte ich beibehalten, er ist stimulierend. Sehr gespannt bin ich auf die beiden vorbereiteten „Cozy Letters“ und auch auf die Entwicklung auf meinen Social-Media-Plattformen.

Außerdem werden sich privat hoffentlich einige Dinge bewegen. Die Gartensaison wird uns in den kommenden Wochen völlig vereinnahmen. Ich freue mich darauf. ☕

Illa

Ich bin Autorin für Romance und Romantasy, Illustratorin und bekennendes Landei!

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