Der April war ein Monat der Fleißarbeit, der leisen Rekorde und der großen Meilensteine. Draußen ist einfach mal die Natur explodiert, während ich mich drinnen immer tiefer in meine Projekte eingewühlt habe. In diesen „April-Notizen“ nehme ich dich einmal mit durch meinen kreativen Arbeitswust, der hier und da deutliche Strukturen aufweist und ein Gefühl von aufgehender Saat weckt. Wie passend für den Frühling – und natürlich gibt es jede Menge Sonnenschein dazu! 🌞
Schreiben
Ich war im Dokument. Hin und wieder. Es haben sich auch grundsätzliche Dinge bewegt. Aber nicht so viele, wie erwartet. Für die Protagonistin und ihren Sidekick konnte ich den Hintergrund vertiefen, dadurch fühlt sich für mich die Geschichte nun besser an. Die Protagonistin hat für viele ihrer Handlungen nun ein funktionierendes Warum. Und das ist echt gut.
Die Richtung für die Antagonisten habe ich noch nicht festgelegt, da muss ich nochmal ran. Zwar habe ich im April irgendwas um die 8000 Wörter geschrieben, aber ich habe auch in der vorigen Woche, im Rahmen meines Autorinnenalltags irgendwas zwischen 17000 und 19000 Wörtern rausgeworfen. Ich hatte noch alle alten Ideen im Dokument und sie haben allmählich den Text unübersichtlich gemacht. Es war immer schwerer geworden ihn durchzuarbeiten, darum habe ich den ganzen Kram rausgeholt und in einem anderen Dokument im gleichen Dateiordner gespeichert. Vermutlich werde ich auf diese Textfragmente nicht mehr zurückgreifen. Aber wir gehen auf Nummer sicher.
Meine Bücher im Allgemeinen
Der gesamte Monat ist beinahe verstrichen, bevor sich hier etwas getan hat. Das war auch gut so. Ich hatte an anderen Enden unheimlich viele lose Enden, die sortiert und weiterverfolgt werden mussten. Doch am letzten Tag des Monats trudelte dann das Lektorat von Band 3 zurück in mein E-Mail-Postfach. Es ist da!
Natürlich habe ich umgehend einen Blick hinein geworfen. Sieht erstmal gut aus. Viel weniger Änderungen als vorher. Hui. Also geht es hier nun weiter.
Illustrieren
Hier ist viel losgewesen, wenn auch nicht extrem viele Illustrationen entstanden sind. Ich habe so einige Skizzen begonnen, aber nur vier vollkommen ausgearbeitet. Der größere Teil, der begonnenen Projekte wird nicht weiter ausgeführt werden, weil sie sie einen spezifischen Verwendungszweck hatten, der nun entfällt und darum werden sie nicht mehr benötigt.
Zusätzlich zu der Illustrationsarbeit an sich ist viel Grafikarbeit gekommen. Ich bearbeite inzwischen permanent meine Social-Media-Vorlagen, die Grafiken für meine Blogartikel und da ich inzwischen fast alle meine Illustrationen drucken lasse, müssen sie für den Druck vorbereitet werden. Das nimmt immer ein wenig Zeit in Anspruch, die ich in meiner Planung noch nicht so ganz auf dem Schirm habe. Und obwohl ich es nun schon einige Male gemacht habe, stehe ich dann doch immer wieder vor Problemen. Entweder habe ich nicht richtig aufgepasst und das falsche Format eingereicht, oder ich merke, direkt bevor ich den Auftrag abschicken will, dass ich den Beschnittrand vergessen habe oder meine Signatur nirgends auf der Karte zu finden ist. Da ist definitiv eine Lernkurve, die mitwächst. Und das ist gut so.
Außerdem ist ein neues Selbstporträt entstanden, die vierte Illustration, von der ich weiter oben sprach. Das Bild enthält Fehler. Es ist wie es ist. Das Porträt hat volleres Har ein breiteres Gesicht, eine heller Hautfarbe und wirkt insgesamt sanfter. Und trotzdem bin ich zufrieden. Ein weiteres ist geschafft. 🐿️
Blog und Newsletter
Nach außen wirkt es vermutlich, als hätte sich auf dem Blog kaum etwas getan, aber tatsächlich haben sich hier Welten bewegt.
Im April habe ich noch einmal einen Pinterest-Start gewagt. Da die Klicks ja bei mir einfach nicht kommen, habe ich viel Zeit in vernünftige Alttexte und Beschreibungen gesteckt. Drei uralte Artikel von mir habe ich dementsprechend vollständig aufgearbeitet und dann, weil ich schon dabei war auch gleich noch für Yoast SEO optimiert, also für die Suche in Suchmaschinen. Ob diese Arbeit nun Früchte tragen wird, weiß ich nicht. Erstens bin ich sicher, die Grafiken für drei Artikel (also sechs bis neun Stück), die nun korrekt beschriftet, sind reichen nicht für ein Resümee. Ich werde noch mehr Artikel aufarbeiten müssen und gleichzeitig die neu gepinnten Grafiken und Artikel ebenfalls mit optimierten Texten versehen müssen. In einigen Wochen ist dann vielleicht Bewegung zu erkennen.
Zuletzt habe ich noch meinen Footer-Bereich bearbeitet. Es wurden die ganze Zeit zwei Varianten der Related Posts angezeigt und einige ältere Artikel boten sogar die Optionen „Vorheriger Post“ und „Nächster Post“. Außerdem hatte ich, nachdem ich den Pagebuilder wieder deinstalliert hatte, keine schöne Autorenbox unter dem Artikel mehr, aber stattdessen zeigte mein Theme automatisch eine Gravatar Autorenbox an, die gar keine richtigen Infos hatte. Am Ende habe ich es geschafft, die Autorenbox rauszuwerfen, mir einen Autorenblock in WordPress zu erstellen und diesen setze ich nun unter die Artikel. Die ungewollte „Related Posts“-Variante habe ich entfernt.
Zusätzlich habe ich noch weitere Blöcke im Blogeditor erstellt, die ich als Trenner zwischen den Textbausteinen nutzen kann, und kann nun wahlweise auf mein Portfolio, meine Bücher oder den Newsletter verweisen.
Ja, es war hier viel. Aber es war notwendig und es ist schön, dass diese Arbeit erledigt ist. Dennoch denke ich, dass auch zukünftig zwischendurch immer mal Phasen anstehen, in denen derartige Blog-Putz-Aktionen anfallen werden. Die Nächste klopft eventuell schon leise an die digitale Tür: Im Zuge der Optimierung des Footers unter dem Blog, habe ich auch die Seitenleiste überarbeitet. Während ich im Prozess war, fand ich meine Ideen total gut. Inzwischen bin ich von dem Ergebnis nicht mehr ganz überzeugt, also werde ich die Seitenleiste vermutlich zeitnah noch einmal angehen.
Es sind 6 Blogartikel entstanden:
- Monatsrückblick März 2026
- 9 Fun-Facts über mein Lese-Ich
- 12 von 12: April 2026
- Meine To-Want-Liste für Q2
- Autorinnenalltag: Edition Manuskriptarbeit
- WIP- ein vertrauter Rotkehlchenmoment
Newsletter
Meinen Newsletter habe ich diesen Monat 1 Mal versandt. Geplant war zweimal, aber der zweite Versand fällt in die letzte Woche des Monats und die geht in der Mitte in den Mai über, als liegt der Versand noch vor mir, der NL ist auch fertig, aber er wird statistisch in den Mail fallen. Ist dann so. Außerdem habe ich den Märznewsletter nachgeholt. Damit sind insgesamt zwei rausgegangen. Ich möchte das Pensum gern erhöhen. Da ich unkomplizierte Inhalte für den Newsletter anstrebe, könnte das hinhauen. Muss ich also ausprobieren und sehen, ob es machbar wird.
Social Media
Ich habe konsequent auf allen vier Social Media Kanälen gepostet. Es war eine bunte Mischung aus Word-Count-Updates, Lese-Updates, Lese-Empfehlungen, gemütlichen Momenten, WIP-Illustrations-Posts, Posts mit fertigen Illustrationen, die Autorinnenchallenge von Tinkabeere, geteilte Blogartikel und einer Erwähnung meines Newsletters.
Es könnte viel mehr sein und ich hatte mir auch vorgenommen, öfter den Status vollzupacken oder überhaupt irgendetwas im Status zu teilen, aber wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich mit dem, was ich hier tue schon ganz schön beschäftigt. In genau diesem aktuellen Rahmen kann ich weiter machen. Mehr wird vermutlich erstmal nicht drin sein.
Lohnt sich der Aufwand? Ich sehe klitzekleine Bewegungen bei Threads und Mastodon. Laut Google dauert es eine Weile, bis alle Algorithmen meinen Content eingeordnet haben, und dann müssen die Leser mich ja auch noch finden. Und wenn wir ehrlich sind, ist mein Content nichts, was über Nacht viral gehen wird. Also bleiben wir mal entspannt und beobachten die Zahlen weiter.
Zweimal im Monat versende ich meine „Cozy Letters“ als kleine Wohlfühl-Anker und Fenster in meine Welt. Meine Hasen-Buchnerdin gibt es bei der Anmeldung als gemütlichen Farbklecks zur Zeit gratis dazu.
Persönliche Ebene
Der Monat war ziemlich voll mit allem: Osterferien, Ostern, Geburtstage, eine Hochzeit, lauter andere Familienereignisse, Kinder zweimal krank, einmal mit Aufenthalt in der Unfall-Chirurgie zur Dokumentation eines Schulunfalls und ich habe eine Brille bekommen. Diesmal eine Echte. Mit Dioptrin. Nicht die Bluescreen-Filter-Brille, die ich sonst ständig getragen habe. Obwohl die Neue auch einen Filter hat.
Dazu der erwachende Garten – Hui. Die Gemüsebeete sind vorbereitet, die ersten frühen Saaten wie Radieschen und unterschiedliche Zwiebeln sind in der Erde. Natürlich sprießen die Beikräuter munter an jeder Ecke. Mein Mann und ich haben just gestern im Pflanzen-Center unsere Tomatenpflanzen ergattert (unser Saatgut hat dieses Mal unterwegs schlapp gemacht und es war leider zu spät noch einmal von vorn zu beginnen) und einige andere Pflanzen, nach denen ich schon länger beiläufig Ausschau gehalten habe, wie eine wilde Waldrebe und Storchschnabel. Es war schwer mich auf diese paar Pflanzen zu reduzieren, ich hätte noch viel mehr mitnehmen können. Die Auswahl war enorm.
Tja und dann immer wieder diese erschreckende Erkenntnis: Der Rasen wächst wieder… 😅.
Es ist eine schöne Zeit, aber auch eine fordernde. Trotzdem haben uns hier und da ein paar Inseln erschaffen, mit einem Tee und einem guten Buch, draußen in den ersten warmen Sonnenstrahlen oder drinnen auf dem Sofa unter einer kuscheligen Decke. ☕📚
Ausblick Mai
Viele Entwicklungen möchte ich nun einfach beibehalten: Den Content-Rhythmus, den ich aufgebaut habe, weiter durchziehen, aber auch meine Schreibfreiräume wieder gewinnen. Die Idee mit dem wöchentlichen Newsletter mal antesten, weiter meine Stream-Routine ausbauen. Dafür auf vier bis fünf Blogartikel im Monat wieder zurückgehen und vor allem wieder mehr schreiben. Es fühlt sich gut an, all diese Bälle in der Luft zu haben. Aktuell. Ich möchte wissen, wie es sich Ende Mai anfühlt. Ist es dann noch ein Pensum, mit dem ich mich wohlfühle?
Außerdem wird das Lektorat eingearbeitet werden. Ich plane die grobe Arbeit Ende Mai fertig zu haben. Viele „Textumbauaktionen“ stehen nicht mehr an. Aber logischerweise anschließend noch die eine oder andere Überarbeitungsrunde. Dass die zweite Lektoratsrunde durch ist, bedeutet, dass der übrige Silberschweif an Arbeiten folgt: Buchcover, Buchsatz, Marketing usw. Natürlich rutscht davon nicht mehr alles in den Mai. Aber einiges eventuell. Das Buch hat ein Herbstthema und ich möchte es deshalb auch erst im Herbst rausbringen. Ganz in Ruhe. Gut Ding, will Weile haben.
Ich bin gespannt, was der neue Monat bringen wird, und freue mich darauf.
Hi, ich bin Illa, Autorin für Cozy Geschichten, Illustratorin und Bloggerin. In meinem chaotischen Familienalltag sehne ich mich oft nach Cozyness und Stille. Dieses Sehnen zu teilen ist mir zu einer Lebensaufgabe geworden. Mehr erfährst du hier.
Für ein bisschen mehr Farbe und Ruhe schicke ich dir gern zweimal im Monat meine „Cozy Letters“. Du erhältst direkt nach Anmeldung meine Hasenbuchnerdin als kleinen Gemütlichkeitsanker. Hier entlang.















