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Monatsrückblick Mai 2026

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– oder ein perfekt unperfekter Monat zwischen Buchdrachen, Wortgewittern und Zwischenräumen

(Hinweis zum Beitragsbild: Eigentlich sollte hier mein fertiges Selbstporträt thronen. Da mich im Mai aber der kreative Größenwahn gepackt hat, siehst du hier heute ganz ungeschönt die unfertige Skizze auf meiner digitalen Werkbank – aber genau darum geht es ja in diesem Rückblick.)

Der Mai ist immer so ein unruhiger Monat, sowohl digital als auch analog: Lauter Feiertage – hier purzelt mal einer, da fällt mal einer – es gestaltet sich ein familiäres Auf und ab aus Familienaktivitäten (wegen der Feiertage), Krankheitsausfällen (die Eisheiligen lassen grüßen) und unaufschiebbaren Gartenarbeiten (zumindest wenn man den Gartenpfad nicht gänzlich an die Giersch verlieren will). Aber genau in diesen unperfekten Zwischenräumen, in denen so viel Leben stattfindet, bilden sich diese wunderbaren Juwelen, aus denen Geschichten und Bilder entstehen. Schnapp dir eine Tasse Tee und komm mit auf einen kleinen Spaziergang durch meine Mai-Aufzeichnungen.

Schreiben und meine Bücher: Das große Wortgewitter

Mein Schreibmonat Mai, hat sich beinahe so ernüchternd gestaltet wie der Februar, in dem ich einfach mal gar kein Wort zu Papier gebracht habe. Aber ich habe die Biege noch bekommen. Manchmal muss man erstmal Anlauf nehmen, um in einem weiten Sprung voranzukommen. Im Rahmen meines Autorinnenalltags wollte ich die Geschichte von Adair und Edana so rund viertausend bis fünftausend Wörter weiterbringen. Leider hab ich den Faden am entsprechenden Datum einfach nicht mehr aufnehmen können. Also hab ich tief Luft geholt und bin noch einmal richtig in die Geschichte abgetaucht, und zwar von Wort eins der gesamten achtundsechzigtausend an.

Anlaufnehmen und los!

Mein Schreibbuddy und ich nennen diesen Vorgang immer „Anlaufnehmen“. Wenn wir mit der geballten Sammlung an Infos, die man logischerweise bei einem so lang andauernden Schreibprozess immer wieder fallen lässt, am aktuellsten Punkt der Geschichte ankommt, ist es, als hätte man Schwung geholt, um ganz weit zu fliegen. Das Lesen, das ich aus zeitlichen Gründen auf drei Tage ausbreiten musste, hat mich dann am vierten Tag, an dem ich den Autorinnenalltag endlich durchziehen konnte, direkt mal siebtausend Wörter voraus katapultiert. Es hat unheimlich gutgetan, all diese Situationen, die die Geschichte brauchte, schließlich ins Dokument zu bekommen. An der Stelle kann ich im Juni hoffentlich ordentlich weiter machen.

Leider habe ich im Lektorat überhaupt nichts erledigt, für Autorentätigkeiten allgemein war im Mai kaum Platz. Das Leben ist manchmal so und da Sichtbarkeit und Content bei mir aktuell eine größere Priorität haben als das Schreiben selber, kippt es manchmal einfach vom sprichwörtlichen Wagen. Aber dafür sind die Monatsrückblicke ja da: hier halten wir ganz ehrlich fest, was geklappt hat und was nicht. Und ich sage dir hier und heute: Meine Schreibroutine läuft gerade nicht so gut, und noch weniger das Einarbeiten des Lektorats. Am Ende bin ich eben ein kreativer Mensch mit einem echten Leben – und keine Maschine, mit unbegrenztem Platz im Terminkalender (auch wenn diese Erkenntnis mir selbst am meisten zu schaffen macht).

Illustrieren: Wenn das Mädchen das Grafiktablett blockiert, obwohl der Drache sein Nickerchen halten will

Neue Lektion aus dem digitalen Atelier: Wenn man sich zu viel vornimmt, wird man oft nicht fertig. Ach, das war ja eine alte Info. Ich mal wieder: Gerade hänge ich in diesem Bild für meinen Young-Adult-Artikel fest:

Im Internet habe ich ein Bild gefunden, ich habe keine Ahnung, von welchem Künstler es ist, weil ich keine Credits gefunden habe. Ich wollte aber unbedingt meine eigene Version davon erstellen und während ich male, kommen mir mehr und mehr Ideen, die ich einbauen will. Also, wir halten die Füße mal kurz still und parken diesen Entstehungsprozess für später, damit ich zwischendurch ein paar andere Dinge fertig bekomme.

Unter anderem waren da einige Grafiken, die wie immer für den Blog und Social Media erstellt werden mussten, und dann wollte ein spezieller niedlicher Drache unbedingt auf die digitale Leinwand. Ich hab ihn dann vorgelassen. Zufällig habe ich sehr sauber und chronologisch sinnvoll gearbeitet, was mir die Möglichkeit gegeben hat Screenshots zu sammeln und einen Walkthrough-Artikel durch die Erstellung der Illustration anzufertigen.

Außerdem ist dieses kleine Maiglöckchen entstanden, ganz unaufdringlich und unkompliziert. Und das war‘s, mehr Illustrationen und auch mein monatliches Selbstporträt, habe ich im Mai nicht geschafft, wegen meines Größenwahns. Aber so ist das und damit muss man auch leben lernen.

Eine beinahe saubere Skizze ist von dem Selbstporträt wenigstens schon mal vorhanden. Allerdings stimmt mit der Augenpartie irgendwas nicht und die Nase überzeugt mich auch noch nicht. Vielleicht muss der Kopf auch noch mal komplett weiter nach rechts geneigt werden… Da wartet noch viel Arbeit.

Blog, Newsletter und Content: Vom Pinterestfrust zur Putzaktion

Die meiste Zeit ist im Mai wohl in die rein technische Arbeit gefallen: Hinter den Kulissen hat mich vieles schon länger irritiert, und ich wollte diese Dinge aus meiner mentalen To-Do-Liste werfen. Als Erstes hat es mich sehr gewurmt, dass ich bei Pinterest nicht vorankomme. Also habe ich wieder viel recherchiert und noch einmal schweren Herzens all meine Pins von der Plattform geworfen, da ich die Suchmaschine nach neuen Maßstäben anscheinend mit meinen Inhalten vollgespammt habe. Also pinne ich jetzt nur noch manuell und wenig auf meiner Autoren-Pinnwand. Meine Illustrationspinnwand dagegen enthält einige neue Grafikpins pro Woche. Ich habe begonnen, meine Grafiken in ihre unterschiedlichen Objekte aufzuteilen und diese einzeln zu posten – und später dann das gesamte Bild. Da ich mir die Arbeit ohnehin mache, nutze ich direkt Adobe Express und poste alle diese Bilder auch gleich einmal auf meinem alten Illustrationskanal, den ich noch auf Instagram habe.

So sieht Pinterest aktuell bei mir aus. Nicht so aufgeräumt, wie es sich anfühlt. 😀 Du erreichst den Account durch einen Klick aufs Übersichtsbild.

Des Weiteren habe ich irgendwann zwischen April und Mai damit begonnen, all meine wichtigen Bilder (also jetzt nicht die Walkthroughs oder die 12-von-12-Fotos) mit Alttexten zu versehen. Da ich sehr viele rein visuelle Dateien poste, ist das ein größerer Arbeitsaufwand, aber wenn es Google hilft, Nutzer auf meine Website zu bringen, dann mache ich das eben.

2. Instagram-Kanal entstaubt

All diese Aufräumarbeiten haben mich am Ende noch dazu bewogen, meine Illustrationsartikel von meiner Portfolio-Seite zu trennen. Inzwischen sind es so viele Artikel, dass sie das Portfolio immer weiter nach unten drücken. Also habe ich die Kategorie in den Blog integriert und ihr einen Menüpunkt gegeben. Das Portfolio habe ich von der vorigen Blogübersicht befreit und das Angebot zurechtgerückt.

In diesem Zuge ist mir aufgefallen, dass alle meine Blogübersichtsseiten meine Blogartikel in der ersten Reihe als kleine Kachel angezeigt haben, in der zweiten jedoch die Bilder stark vergrößert angezeigt haben. Da ich schon mal dabei war, hab ich mich in den Editor gehängt und eine Weile herumprobiert, bis ich diese Ansicht am Ende über die Prozentangaben auch korrigieren konnte. Nun ist alles sauber und aufgeräumt. Oder zumindest fühlt es sich so an.

Und ja, du hast richtig gehört, ich habe noch einen Instagram-Account nur für meine Illustrationen. Bisher hatte ich ihn nicht erwähnt, da ich ihn nicht mehr benutzt hatte. Aber nun findest ihn hier, bis ich raushabe, wie ich ihn in den Blog integriere.

Mein Newsletter ist wie geplant jede Woche im Mai einmal rausgegangen, bis auf die letzte Woche. Ich musste den Newsletter aus Freibad-technischen Gründen um einen Tag und damit in den Juni verschieben.

Mein Cozy-Illustration-Account illa_illu_ – du erreichst ihn mit einem Klick auf das Bild.

Aber er war schon vorgeschrieben, darum. Ja… Er schwebt so in der Zwischenwelt, zwischen Mai und Juni. Also im Prinzip lief dieses Experiment für mich erfolgreich.

Die technische Seite lief insgesamt recht gut, aber es war extrem viel Arbeit. Viel mehr, als ich mir vorgenommen hatte.

Diese sechs Blogartikel sind im Mai online gegangen, klick dich doch gleich rein, vielleicht ist ein Thema für dich dabei:

  1. Monatsrückblick April 2026 – April-Notizen und digitaler Sonnenschein
  2. Testlesen von A wie Auftrag bis S wie Seite 1
  3. 12 von 12 im Mai 2026
  4. Was ist Young-Adult-Romance?
  5. Autorinnenalltag: Edition Manuskripttag
  6. Wie ein kleiner Buchdrache entsteht

Persönliche Ebene: Traumgarten als Offline-Insel

Durch Judith Peters (ich bin ein VIB) war ich im letzten Jahr mit Formaten wie dem Blogtoberfest oder dem Jahresrückblog in Kontakt gekommen und kann mich erinnern, wie sie in einem ihrer Webinare erzählte, wie sehr ihr Blog sie immer wieder ins Tun bringt. Tatsächlich kann ich diese Aussage bestätigen und habe obendrein durch die regelmäßigen E-Mails von ihr die Berührungsängste mit KI verloren. Ich stehe zwar bei weitem nicht auf der Pro-Seite, aber es gibt einige organisatorische Aspekte, die in den vergangenen Wochen sehr hilfreich waren.

So haben mein Mann und ich unseren Garten gefühlt einmal auf Links gedreht, indem wir uns von Google Lens haben zeigen lassen, welche Pflanzen an welchen Standort kommen und welche Nährstoffe sie gut vertragen. Dadurch sieht unser knapp hundert Quadratmeter umfassendes grünes Fleckchen an der Hauswand inzwischen wie ein kleines, verwunschenes Walddomizil aus, in dem wir immer mehr Zeit verbringen wollen. Die Arbeit im Garten macht jetzt mehr Spaß, weil die Pflanzen, die wir schon hatten auf einmal dankbar ihre Köpfchen ins Licht recken und stabile Blätter und Stängel produzieren.

Vielleicht war dieser Gartendurchbruch schuld an den großen Aufräumaktionen auf dem Blog. In jedem Fall fühlt sich alles aufgeräumter an, und wir gehen tatsächlich auch bei schlechtem Wetter raus, weil draußen jetzt eine wohltuende Offline-Insel geworden ist.

Im Mai hatte ich auch Geburtstag, Ich habe ihn mit den wunderbarsten Menschen auf der Welt verbracht und es war ein wirklich sehr schöner und entspannter Tag.

Den Höhepunkt des Monats bildete der Erwerb der alljährlichen Saisonkarten für das Freibad. Die Kinder hatten den ausdrücklichen Wunsch geäußert, dass sie mit uns zusammen an jedem Wochenende, an beiden Tagen und im Idealfall auch am Freitag schwimmen gehen wollen. Ich war ein wenig überrascht, weil das Freibad in den letzten Jahren ein sensibles Thema war, aber gut. Dann wird eben wieder geschwommen: Die Wasserratte in mir war bereits zweimal erfolgreich im Wasser. Check!

Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe inmitten eines überwältigenden Chaos festzustecken, sind da doch immer wieder Zwischenräume zum Aufatmen, für neue Ideen und um das Alte abzuarbeiten und zufrieden nach vorn zu schauen.

Ausblick Juni

Im Juni ist die Sommersonnenwende. Ich kann immer gar nicht so richtig fassen, dass die Tage ab dem 21. wieder kürzer werden. Irgendwie fühlt es sich immer so schnell an. Vom Start der Sommerferien fühlt es sich wie ein Katzensprung zu den Herbstferien an und schon steigt einem der Duft nach Vanillekipferl und Zimtsternen wieder in die imaginäre Nase.
Aber wir spulen zurück in die Freibad-Saison! Für den Juni stehen also etliche Schwimm-Sessions an, dazu wird natürlich weiter im Garten gewerkelt.
Außerdem wird das Lektorat in diesem Monat untergebracht und ich werde ein neues Newsletter-Goodie entwerfen. Falls du das Aktuelle noch nicht hast, bekommst du es noch im Juni über eine Newsletter-Anmeldung, danach fliegt die Hasenbuchnerdin raus und macht Platz für ihren Nachfolger.

Ich werde mal sehen, wie meine Schreibroutine und ich uns gemeinsam arrangieren. Außerdem habe ich bereits etliche Artikel geplant, die ich im Juni posten möchte. Ob das im nahenden Sommerloch so viel Sinn macht? Ich werde es demnächst erfahren und im nächsten Morübli lasse ich dich daran teilhaben.
Toll, dass du bis hierin gelesen hast – so kann ich dir alles Gute wünschen und einen wunderbaren Tag!

Ich freue mich, dass du hier warst. Hab einen wundervollen Tag voller besonderer Momente. ☕ Wir sehen uns…

Illa 🧡

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