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Monatsrückblick August 2026

Das Rauschen heftiger Regengüsse, draußen vor dem Fenster begleitet mich immer häufiger an der Tastatur. Und obwohl das Freibad noch geöffnet hat, sind die Nächte inzwischen so kühl, dass die Heizanlage des Schwimmbads das Wasser nicht mehr vernünftig warmhalten kann. Die Freibadsaison ist damit also leider vorbei für mich, aber gleichzeitig gehen wir allmählich in den Jahreszeitenwechsel über. Im Moment fühlt es sich sehr herbstlich an, tatsächlich haben wir gestern sogar schon die ersten Zimtschnecken gebacken. Aber ob wir tatsächlich mit einem richtigen Herbst rechnen können, werden wir erst noch erfahren.

Für meinen Blog ist es auf jeden Fall Zeit, einmal einen Blick zurückzuwerfen, in einen August, der zwar stark von meinem Hexenschuss geprägt war, aber trotzdem so viele Momente hatte.

Was sich im Schreiben getan hat

Ich habe es geschafft, meine Geschichte für die Anthologie zu schreiben (ich hatte mir vorgenommen, an einer teilzunehmen), sie zu überarbeiten, sie von meinen Testlesern lesen zu lassen und anschließend noch ein weiteres Mal zu überarbeiten. Leider bin ich nicht auf die vorgegebene Zeichenbegrenzung von max. 15000 (mit Leerzeichen) runtergekommen. Allerdings haben wir noch einmal (,die Autorin, die die Anthologie anbietet und ihre Community,) die Bedingungen besprochen und so wie es aussieht, brauche ich erstmal nicht weiter streichen und die Deadline hat sich um vier Monate nach hinten verschoben. Also bleibt dieses Projekt nun erstmal eine Weile liegen.

Ich hatte vergangenen Monat eine wunderbare Idee für ein neues Schreibprojekt und es sofort schon recht weit ausgearbeitet. Letzte Woche habe ich es endlich geschafft, die ersten vierhundert Wörter in diese Geschichte zu tippen. Es zieht mich nun natürlich schon förmlich jeden Tag in diese Geschichte, aber ich muss das Projekt jetzt erstmal hinten anstellen. Aufgrund einiger neuer privater Begebenheiten habe ich vorübergehend weniger Zeit für Schreiben, Blog, Illustrieren und alles. Und da der Release für Buch 3 ansteht, hat dieser Vorrang.

Was uns direkt zum nächsten Thema bringt: Der Release für Buch 3 steht an! Juhuu oder auch nicht. Es ist immer wieder sehr aufregend, aber auch beängstigend ein Buch zu veröffentlichen. Man hat seine Erwartungen und dann werden sie erfüllt oder nicht und es ist immer wieder eine positive aber auch eine negative Erfahrung. Viele Dinge, die ich vor dem Release fertig haben wollte, nämlich eine umfangreiche Überarbeitung von Band 1 und Band 2 habe ich nicht fertig bekommen. Diesmal aus finanziellen Gründen.

Ich habe längst nicht die Reichweite auf Social-Media, die ich mir für den nächsten Release vorgestellt habe, und ich habe im Sommer nicht die auf den Release hinarbeitenden Blogartikel geschrieben, die ich eigentlich schreiben wollte, weil ich mit Schmerzen auf dem Sofa lag. Aber die Dinge sind wie sind und ich kann nicht ewig mit der Veröffentlichung warten. Also: Regeln was noch geregelt werden kann und dann durch da.

Und wo ich gerade über die Überarbeitungen von Buch 1 und 2 gesprochen habe, hat sich im August doch noch ergeben, dass wir Buch 1 jetzt noch einmal gründlich angehen, meine Lektorin und ich. Vor anderthalb Wochen bin ich noch einmal intensiv mit dem Rotstrich durch das Buch gehuscht und habe es ihr anschließend sofort geschickt, damit ich nicht noch länger drüber nachdenken kann und auf merkwürdige Ideen komme, wie zum Beispiel einen Rückzieher zu machen. Sie plant, es im September durchzugehen.

Ich bin schon so aufgeregt!

Meine Illustrationen

Mit meinen Selbstporträts komme ich inzwischen überhaupt gar nicht mehr hinterher. Eigentlich treibt mich mein Ehrgeiz noch immer enorm an, dieses Projekt weiter zu verfolgen. Aber es haben sich mittlerweile einige andere Illustrationen angesammelt, die unbedingt auf die Leinwand müssen. Meine ursprüngliche Tagesaufteilung morgens Schreiben, Blog, So-Me, Überarbeitungen und abends Illustrieren funktioniert nicht mehr. Im Moment. Ich versuche, es jeden Tag wieder in Angriff zu nehmen aber unsere Lebensumstände, lassen das momentan einfach nicht mehr zu. Ich kann also immer nur einen Bereich bearbeiten und diese Tatsache bremst mich gerade sehr aus. Und die Akzeptanz dieser Tatsache fällt mir zugegeben sehr schwer. Trotzdem ist diesen Monat eine wunderschöne Illustration entstanden. Die ersten Skizzen dazu habe ich mit meinem Hexenschuss auf dem Sofa entworfen:

Es ist auch eine Karte aus dieser Illustration entstanden. Unten findest du einen Link, der dich in den entsprechenden Entstehungsprozess bringt.

Es läuft viel im Hintergrund auf Social Media und Blog

Mit Social Media, bzw. insbesondere Instagram habe ich sehr viel Zeit verbracht. Durch meinen Termin mit Martina Lörracher-Leeb im Juli habe ich rechtzeitig von ihrer Insta-Story-Challenge erfahren und spontan teilgenommen. Inhalt der Challenge war es jeden Tag wenigstens eine Story zu posten. Es fand sich schnell eine kleine Pilotgruppe und Martina hat uns durch Tipps in einer eigens dafür angelegten Challengegruppe auf Instagram unterstützt. Der Sinn war, die Verkopftheit loszulassen und mit etwas mehr Spontanität und vor allem Spaß an Instagram heranzugehen. Was zumindest für mich auf Instagram nie funktioniert hat. Ich habe mir immer tausend Gedanken macht und am Ende nichts gepostet, weil ich bei all dem Überlegen irgendwann doch nicht wusste, was ich posten sollte.

Die Challenge hat mir sehr geholfen einfach drauf los zu posten, nicht nur in der Story, tatsächlich auch in den regulären Posts. Es war am Anfang nicht so einfach. Doch am Ende hat sich für mich eine Routine ergeben und die hat direkt dafür gesorgt, dass ich einige normale Beiträge jede Woche untergebracht habe. Reels, Carrousels, Einzelposts… Ich weiß nicht, warum ich mich darüber so wundere, schließlich kenne ich die Wirkung von Routinen und weiß, wie sie aufzubauen sind. Aber trotz regelmäßigem Postens, was ich ja ab März kontinuierlich betrieben hatte, funktionierte Instagram fast gar nicht für mich. Und nun bekomme ich regelmäßig neue Follower, die anderen Menschen auf Instagram connecten regelrecht mit mir und ich bekomme eigene Ideen für Content, der besser performed, als alles, was ich vorher gemacht habe.

Tja. Es hilft also manchmal, Hilfe anzunehmen. Im Rahmen der Challenge und auf Martinas Empfehlung hin, habe ich übrigens begonnen sehr viele Fotos zu machen. Weshalb es in diesem Monatsrückblick dieses Mal viel mehr Bilder gibt.

Mein Blog hat mich ein wenig in den Wahnsinn getrieben. Zuerst war da diese Bot-Attacke, von der ich dir schon im vergangenen Morübli berichtet hatte. Nachdem ich diese nun eingrenzen konnte, hat sich natürlich direkt der nächste Bot gemeldet. Ich habe ein laufendes Sicherheitsplugin und ich habe auch ein Anti-Spam-Plugin für Kommentare. Trotzdem geht dieser Bot, so wie der vorige, durch alle Sicherheitsschranken durch, da er menschliches Verhalten nachahmt.

So generiert der neue Bot eine E-Mail-Adresse, greift Themen aus den jeweiligen Blogartikeln auf und generiert aus ihnen einen Kommentar. Bisher ist es mir nur gelungen, diesen für die Kommentare zu sperren. Meine Website sucht er natürlich trotzdem noch regelmäßig auf. Ich habe noch nicht ganz entschieden, wie ich damit nun weiter verfahre.

Da ich den anderen Bot nach Rücksprache mit meinem Hostinganbieter nur über eine Sperrung des Landes blockieren konnte, in dem der Server lag, über den der Bot meine Website aufgerufen hatte, überlege ich aktuell eben noch, ob ich noch ein weiteres Land sperren möchte. Und ich frage mich, ob es dann eben darauf hinausläuft, dass ich bald lauter gesperrte Länder habe und den Zugriff auf meine Website immer mehr erschwere.

Im August sind trotz aller Umstände drei Blogartikel live gegangen und ich bin wirklich ein wenig stolz auf mich gewesen, dass ich es geschafft habe, sie zu veröffentlichen:

  1. Monatsrückblick Juli 2026
  2. 12 von 12 August 2026
  3. Entstehungsgeschichte einer Blümchenillustration

Mein Newsletter pausiert aktuell. Über die Sommermonate hab ich es einfach nicht geschafft, einen sinnvollen Brief rauszuschicken. Aber da ich über diese Zeit selber nur wenige Newsletter erhalten habe, vermute ich mal, dass ich nicht die Einzige war, die im Sommerloch untergegangen ist. 😅

Privateinblicke

Ich will nicht lange rumheulen: Auch der August hat mir einen gesundheitlich sehr bescheidenen Monat beschert. Im Juli hatte ich den Hexenschuss schon angesprochen – er zog sich bis weit in den August. Die Phase, in der ich nur liegen konnte, war zum Glück nach zwei Wochen vorbei, aber das Sitzen am Schreibtisch war mit dieser abklingenden Verletzung noch mal eine ganz andere Hausnummer. Zwar hatt ich schon meine zweistündige Morgenroutine zurück, aber erst vergangene Woche habe ich es geschafft, mal wieder fünf Stunden am Stück hier zu sitzen. Und auch heute habe ich extra noch ein Kissen zur Polsterung zwischen mir und der Sitzfläche meines eigentlich wirklich sehr bequemen Schreibtischstuhls. Aber die Hauptsache ist, dass ich es hier endlich wieder länger aushalte und aufarbeiten kann.

Ab Mitte des Monats konnte ich die letzten Sonnentage endlich nutzen, wieder regelmäßig ins Freibad zu gehen und es war einfach so herrlich! Wenn ich könnte, hätte ich längst meine eigene kleine Schwimmhalle im Garten gebaut. Wir haben ein wenig Zeit gemeinsam am Strand verbracht, uns alljährlich spätabends in den Garten gesetzt und Sternschnuppen gezählt, viele Gesellschaftsspiele gespielt, an einem Booknook gebastelt und ich habe sooo viel gelesen…

Die großen Unternehmungen, die wir geplant hatten, sind leider ausgefallen, weil ich mich erstmal gar nicht bewegen konnte und als es wieder ging, habe ich mich auf Betätigungen beschränkt, die mir helfen, die untere Rückenpartie wieder sanft zu stärken.
Insgesamt haben wir eine sehr schöne Ferienzeit miteinander verbracht.

Und die Erntezeit hat begonnen. Neben Gurken und Tomaten, die wir aus unserem Gewächshaus ernten, hat mein Vater angefangen uns regelmäßig Zucchinis auf den Gartenzaun zu legen, unsere Himbeer- und Brombeerbüsche überfluten mein Gefrierfach mit schmackhaften wunderschönen roten und schwarzen Beeren und unter einem regelrechten Blättermeer haben wir inzwischen drei schon recht stattliche Muskat-de-Provence-Kürbisse gefunden.

Ausblick September

Martina Lörracher-Leeb bietet direkt eine zweite Runde für die Insta-Story-Challenge an und ich habe natürlich gleich zugesagt. Diese Runde ist nun kostenpflichtig und liegt bei um die dreißig Euro. Was bedeutet, auch der September wird ein intensiver Instagram-Monat für mich werden. Das finde ich gut, denn ich steuere ja auf den Release zu und freue mich über jeden Leser, der vorher zu mir findet.

Aufgrund der anstehenden Veröffentlichung muss ich noch so einige Illustrationen anfertigen. Wie oben schon beschrieben stecke ich da bereits mittendrin. Einige brauche ich schon im September, den Rest dann im Oktober. Also werde ich vermutlich im September viel mehr Zeit mit dem Grafiktablett verbringen, als sonst. Ich freue mich schon darauf.

Ich freue mich, dass du hier warst. Hab einen wundervollen Tag voller besonderer Momente. ☕ Wir sehen uns…

Illa 🧡

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